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Der Energieausweis: nicht wirklich aussagekräftig!
Wer eine Immobilie verkaufen will, muss dem Käufer auf Verlangen einen sog. Energieausweis vorlegen. Der Energieausweis soll dokumentieren, wie hoch der Primärenergiebedarf eines Gebäudes ist. Der potentielle Käufer soll auf einen Blick erkennen können, ob es sich bei der Immobilie um eine Energieschleuder oder ein Gebäude handelt, das sparsam im Energieverbrauch ist.
Wie bei vielen Vorschriften, mit denen sich Immobilienbesitzer (und potentielle Käufer) herumschlagen müssen, ist auch der Energieausweis ein bürokratisches Monster mit zweifelhaftem Nutzen. Letztlich sagt der Energieausweis eigentlich nichts über den tatsächlichen Energieverbrauch einer Immobilie aus. Insbesondere für den Laien ist der Energieausweis kein wiklicher Anhaltspunkt. Die Berechnungsmethode der im Energieausweis ausgewiesenen Zahlen ist kompliziert und auch für Fachleute nicht immer nachvollziehbar. Diese Berechnungsmethoden sorgen dafür, dass auch Häuser mit durchschnittlichen Verbrauchswerten noch halbe Energiesparwunder sind.
Wenn Sie als Käufer sicher gehen wollen, dass Ihnen beim Kauf die Kosten für die Heizung nicht die Haare vom Kopf fressen, fragen Sie den Eigentümer nach seinen tatsächlichen Kosten. Wenn dessen Situation (z.B. hinsichtlich Familiengröße) ähnlich ist, wie Ihre, haben Sie einen wesentlich besseren Anhaltspunkt, wo hoch die Nebenkosten für die Immobilie sein werden.
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